Klassische Massage

Definition: Massage als Behandlungsform wird gemeinhin als mechanische Einflussnahme auf Haut, Unterhaut, Muskulatur und tiefer liegender Gewebe mit nerval-reflektorischer Auswirkung auf innere Organe, auf den Stoffwechsel, den Kreislauf und den Lymphstrom angesehen.

Wenn wir uns stoßen, reiben wir automatisch über diese Stelle. Auch dies ist eine intuitive Art der Massage.

Massage ist in der Prävention (Vorsorge) genauso dienlich wie bei einer Erkrankung und zur allgemeinen Leistungssteigerung. Genauso können z.B. Gesichtsmassagen im Bereich der Kosmetik eingesetzt werden.

Bei der klassischen Massage werden Reize direkt auf das Gewebe gegeben. Es handelt sich um Ausstreichungen, Knetungen, punktuelle Reize (Friktionen), Zirkelungen, Vibrationen usw. Sehr entscheidend für eine erfolgreiche Massagebehandlung ist auch die Variation und Geschwindigkeit, mit der Druck, Zug, Richtungsänderungen usw. ausgeführt werden.

Selbstverständlich gehört vor eine Massage immer auch eine Befunderhebung, bei der unter anderem mögliche Kontraindikationen besprochen werden.

Bevorzugt wird die Massage angewandt zur Linderung von Schmerzzuständen, z.B. in der Muskulatur oder inneren Organen. Viele haben schon einmal Massagen verordnet bekommen und wissen sicherlich um die wohltuende, entspannende Wirkung.

Meistens fällt einem beim Wort Massage die Rückenmassage ein, welche auch die Häufigste Art der Massage ist. Die Massage ist auch sehr hilfreich bei z.B. Darmbeschwerden.

Nicht dem Leben aus dem Weg gehen!
Keinen Tag! Keiner Frage! Es ist verkehrt.
Das Leben kommt Dir nach und packt dich wieder;
Dies zweite Mal aber hinterrücks!